Lektion 8: FINANZVERWALTUNG

Verzeichnis:

Lernziele

In dieser Lektion lernen und üben Sie Vokabular in Bezug auf Finanzverwaltung.

Sie üben die folgenden Fertigkeiten und Funktionen:

Die Grammatik und Rechtschreibung dieser Lektion deckt u. a. folgende Bereiche ab:

Abschnitt 1: Finanzverwaltung

Übung 1: Richtig/Falsch Aussagen

Übunghilfe

Als Vorbereitung auf die folgende Übung lesen Sie zuerst den Text.

"Ich möchte im Finanzwesen arbeiten." Als Absichtserklärung beeindruckt das vielleicht Ihre Großmutter, aber für eine Karriere im Finanzwesen werden Sie sich einige relevante Fragen stellen müssen: Welche Fertigkeiten und Eigenschaften habe ich? Bin ich ein analytisch und bedächtig oder ehrgeizig und liebe das Risiko? Auch die Lebensführung ist wichtig. Sind Sie bereit, von zuhause wegzuziehen oder Ihr soziales Leben für Ihre Karriere aufzugeben? Sind Sie bereit, weitere Prüfungen zu machen? Nicht immer ist arbeiten in der Finanzbranche gleichbedeutend mit einer 90-Stunden-Woche während man auch noch für weitere fachliche Qualifikationen studiert – manchmal jedoch schon. Sie sollten sich auch über den Bereich in der Finanzbranche im Klaren sein, in dem Sie arbeiten wollen. Bereits das Sprichwort sagt: "Geld regiert die Welt"; und die Welt des Gelds ist außerordentlich komplex und deckt einen riesigen Bereich verschiedener und dennoch einander ergänzender Dienstleistungen ab. Was macht ein Investmentbanker? Was bedeutet Private Banking? Welche Menschen arbeiten an der Börse? Was ist der Unterschied zwischen Buchhaltung, Buchführung und Betriebsprüfung?

Entscheiden Sie nun, ob die Aussage richtig oder falsch ist.

  1. Sich für eine Finanzkarriere zu entscheiden, muss gut überdacht werden.


    ?
  2. Zwischen den verschiedenen Bereichen in der Finanzbranche gibt es große Unterschiede.


    ?
  3. Ihre Persönlichkeit spielt keine Rolle bei der Auswahl des Bereiches, in dem Sie arbeiten wollen.


    ?
  4. Jeder in der Finanzbranche arbeitet 90 Stunden in der Woche.


    ?
  5. Man muss sich überlegen, wo und wie man gerne leben würde.


    ?

Übung 2: Lückentext mit Einfüllübung

Übunghilfe

Als Emmi Stork ihr erzählte, dass sie im Finanzwesen arbeiten wolle, war ihre Großmutter nicht sehr beeindruckt. Sie stellte ihr einige Fragen. - Vervollständigen Sie die Fragen, die Emmis Großmutter ihr stellte.

  1. Glaubst du, dass du die Fertigkeiten und ____ hast, die du brauchst?
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  2. Denkst du, dass dir diese Art ____ gefallen würde?
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  3. Du müsstest viele ____ machen, oder?
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  4. Du könntest nicht hier im Dorf bleiben, ____?
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  5. In welchem Bereich der Finanzbranche ____ du arbeiten?
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  6. Eine Investmentbank ____ Geldanlagen, nicht war?
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  7. Und ihre ____ kommen vor allem aus der Wirtschaft, oder?
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  8. Und an der Börse kaufen und verkaufen die Leute ____, oder?
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  9. Buchhaltung und Buchführung sind dasselbe, ____ das?
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  10. Naja, man sagt ja ‘Geld regiert die Welt’, ____?
    a. 
    b. 
    c. 
    ?

Übung 3: Hörübung

Übunghilfe

Hören Sie die Übung und wiederholen Sie die Sätze:

Aufnahme:

Übung 4: Leseübung

Übunghilfe

Emmi Stork wusste nicht, ob sie ehrgeizig war, oder nicht. So machte sie einen Persönlichkeitstest wie den folgenden, in dem sie jeweils sagen musste, ob sie den Aussagen sehr zustimmte, zustimmte, eher nicht zustimmte oder nicht zustimmte.

  1. Die besten Dinge im Leben bekommt man umsonst.
  2. Es ist wichtig, ein Gewinner zu sein.
  3. Ein hohes Gehalt ist ein Zeichen für Erfolg.
  4. Einer Freundschaft zuliebe sollte man nicht darauf verzichten, mit einem Freund um eine Beförderung zu konkurrieren.
  5. Es ist absolute wichtig, einen Plan für die Entwicklung seiner Karriere zu haben.
  6. Es ist nichts dabei, sich einmal einen Tag frei zu nehmen, wenn das Wetter schön ist.
  7. Geld ist die Wurzel allen Übels.
  8. Mit Geld kann Glück kaufen.
  9. Madonna verdient mehr Bewunderung als Mahatma Gandhi.
  10. Es ist wichtiger, dass einem die Leute mit Zuneigung begegnen als mit Respekt.

Übung 5: Auswahlübung

Übunghilfe

Ergänzen Sie die richtigen Wörter im Lückentext. Verwenden Sie dazu die Wörter oder Ausdrücke die zur Auswahl stehen.

Emmi Stork ? im Test 18 Punkte und entschied sich daher für einen Buchhalterlehrgang. Und was ist mit Ihnen? Was denken Sie, wie hätten Sie ?? Hier sind die Erklärungen für die Testergebnisse:

  • Bei ? als 20 Punkten haben Sie nicht die geringste Ahnung, was Ehrgeiz bedeutet. Sie werden eine widersprüchliche Karriere haben und während Ihres Arbeitslebens eventuell die ? Jobs haben. Für Sie ist Geld bei weitem nicht das Wichtigste, aber denken Sie daran, dass auch Geld seinen Zweck ? im Leben.
  • Zwischen 21 und 63 Punkten ist Ihre Karriere zwar ? wichtig, Sie sind aber nicht von ihr besessen. Zwar möchten Sie gut vorankommen, Sie denken aber, dass es mehr gibt im Leben als den ?. Ihr Leben ist sehr ausgeglichen und Sie haben für gewöhnlich ein gutes Zeitmanagement. Ihnen ist bewusst, dass ein zufriedenes persönliches Leben es für Sie leichter macht, sich auf Ihre Arbeit zu konzentrieren.
  • Haben Sie ? als 64 Punkte erreicht, so ist Ehrgeiz für Sie von größter Wichtigkeit. Sie gehören zu den Menschen, die ihren Erfolg durchsetzen, koste es, was es wolle! Vielleicht sind andere ? leer, Sie werden aber immer das Gefühl haben, alles für Ihren Erfolg getan zu haben. Ihre Beziehungen werden sehr ? leiden, da die Arbeit immer an erster Stelle steht. Denken Sie immer daran: Gute Eltern oder Partner kann man nicht mit Geld messen.

Übung 6: Lückentext

Übunghilfe

Als Vorbereitung auf die folgende Übung lesen Sie zuerst den Text.

Obwohl die Systeme von Land zu Land oft unterschiedlich sind und voneinander abweichen können, gibt es in der Buchhaltung bestimmte Grundprinzipien. Abhängig von der Art und Finanzgröße eines Unternehmens unterscheidet man zwischen der einfachen Buchhaltung oder Eingangs-Ausgangsrechnung und der um einiges komplexeren doppelten Buchhaltung oder kaufmännischen Buchführung, bei der die Finanzen eines Unternehmens in Konten unterteilt werden. Jeder Geschäftsvorfall wird auf mindestens zwei Buchführungskonten verbucht. Wird eine Lieferantenrechnung per Banküberweisung bezahlt, so wird dies sowohl im Konto für Wareneinkäufe als auch im Konto "Bank" festgehalten (Gegenbuchung). Jedes Konto verfügt dabei über eine Soll- und Habenseite. Hier werden Einnahmen und Ausgaben erfasst. Wie Buchungen für einzelne Konten richtig ausgeführt werden, ist nicht leicht zu verstehen. Die doppelte Buchhaltung erlaubt jederzeit einen Überblick etwa über den Stand der Verbindlichkeiten, über offene Kundenrechnungen und die Liquidität des Unternehmens. Dazu kommt: Wer zur doppelten Buchführung verpflichtet ist, muss zum Ende jedes Geschäftsjahres einen Jahresabschluss machen. Dazu gehören eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie eine Bilanz.

Anders als ein einfacher Buchhalter analysiert ein Bilanzbuchhalter die finanziellen Aufzeichnungen und entscheidet, wie er diese Managern, Steuerprüfern, Aktionären oder Auditoren vorlegt. Ein Auditor ist eine unabhängige qualifizierte Person, die eine offizielle Überprüfung der Finanzen eines Unternehmens durchführt.

Füllen Sie im folgenden Text die Textlücken aus. Für jedes leere Feld gibt es nur eine richtige Antwort.

  1. ist ein anderes Wort für Buchführung. ?
  2. Die Buchhaltung ist komplexer als die einfache Buchhaltung. ?
  3. In der doppelten Buchhaltung werden die Finanzen in aufgezeichnet. ?
  4. In der einfachen Buchhaltung werden einfach die Eingangsrechnungen und die aufgezeichnet. ?
  5. Ein Jahresabschluss besteht aus einer Gewinn- und Verlustrechnung und einer . ?
  6. bedeutet, dass etwa eine bezahlte Rechnung in zwei Büchern aufgezeichnet wird. ?
  7. Die eines Kontos steht immer links, die Habenseite immer rechts. ?
  8. zeichnen Informationen auf und legen diese ab. ?
  9. beschäftigen sich mit der Analyse finanzieller Informationen. ?
  10. überprüfen die Arbeit von Bilanzbuchhaltern. ?

Übung 7: Richtig/Falsch Aussagen

Übunghilfe

Als Vorbereitung auf die folgende Übung lesen Sie zuerst den Text.

Heidi Berger und Gerhard Köstner haben sich auf einer After-Business-Party getroffen. Gerhard findet Heidi ziemlich attraktiv und möchte sie beeindrucken:

Heidi:Und du bist also Buchhalter? Heißt das, dass du die ganze Zeit Rechnungen ablegst und allerlei Daten in den Computer eingibst? Aufregend klingt das wirklich nicht…
Gerhard:Nein, nicht wirklich. Ich bin Bilanzbuchhalter – und das ist ganz etwas anderes.
Heidi:Was machst du dann?
Gerhard:Ich beschäftige mich mit dem Cashflow, bestimme den Wert der Aktiva und Verbindlichkeiten der Firma, ich berechne Gewinn und Verlust und so weiter. Man könnte sagen, ich werte Informationen aus und interpretiere sie für Planungs- und Kontrollentscheidungen des Managements.
Heidi:Welche Informationen sind das?
Gerhard:Naja, das Management braucht Bilanzen, Budgets, Cashflow-Prognosen und so weiter, damit sie den Erfolg ihrer Entscheidungen messen können. Und natürlich um zu entscheiden, wie viel Steuer sie zahlen wollen.
Heidi:Das klingt ja wirklich interessant!
Gerhard:Klar! Jetzt möchtest du, dass ich dir sage, wie man weniger Steuern zahlt, oder?
:Heidi: Nein, nein. Weißt du, ich bin Steuerprüfer beim Finanzamt… Für welches
Unternehmen arbeitest du, hast du gesagt?

Entscheiden Sie nun, ob die Aussage richtig oder falsch ist.

  1. Heidi ist Buchhalterin.


    ?
  2. Gerhard füttert den ganzen Tag den Computer mit Informationen.


    ?
  3. Gerhard analysiert die Konten für die Manager.


    ?
  4. Die Manager brauchen Informationen über die Finanzen, um die Unternehmensstrategie planen zu können.


    ?
  5. Heidi möchte gerne wissen, wie man weniger Steuern zahlt.


    ?
  6. Sie möchte wissen, für welche Firma Gerhard arbeitet.


    ?
  7. Gerhard hat ihr nicht gesagt, für welches Unternehmen er arbeitet.


    ?
  8. Heidi ist wirklich beeindruckt.


    ?

Übung 8: Hörübung

Übunghilfe

Hören Sie nun das vorige Gespräch:

Aufnahme:

Übung 9: Auswahlfragebogen

Übunghilfe

Testen Sie Ihr Buchhaltungswissen. Vervollständigen Sie die Definitionen mit den richtigen Wörtern.

  1. Jene Werte im Besitz eines Unternehmens oder einer Person, die zur Produktion von Waren oder zur Bezahlung von Schulden verwendet werden können.
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  2. Geld, das das Unternehmen jemandem schuldet, zB Schulden, Steuern oder Zinszahlungen.
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  3. Ein Beleg, den der Käufer vom Verkäufer erhält und der genaue Auskunft über die verkauften Waren oder Dienstleistungen enthält.
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  4. Ein Dokument, das zeigt, dass Geld bezahlt oder Waren erhalten wurden.
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  5. Eine kategorisierte Darstellung der Erträge und Aufwendungen eines Unternehmens für einen bestimmten Zeitraum.
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  6. Ein Plan, der die vorausgesagten Einnahmen und Ausgaben zeigt.
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  7. Die Aufstellung von Herkunft und Verwendung des Kapital eines Unternehmens, die den wirtschaftlichen Erfolg innerhalb eines bestimmten Zeitraums darstellt.
    a. 
    b. 
    c. 
    ?
  8. Der Geldbetrag, der von einem Unternehmen innerhalb eines bestimmten Zeitraums erwirtschaftet wurde und der für neue Investitionen zur Verfügung steht.
    a. 
    b. 
    c. 
    ?

Übung 10: Lückentext

Übunghilfe

Vervollständigen Sie den folgenden Text.

Wenn man blind oder schwer sehbeeinträchtigt ? und seine eigene kleine Firma gründen möchte, kann man kaum mit herkömmlichen Büchern arbeiten – und Bücher mit speziellem Großdruck können recht teuer ?. Die Tabellenkalkulationsprogramme ? beliebten Software-Pakete können ausreichen; dazu ? man jedoch in der Lage sein, Formeln ? programmieren, um die Tabellen richtig zu nutzen. Es gibt jedoch auch zahlreiche relativ gut nutzbare Buchhaltungsprogramme. Immer jedoch ist ? absolut wichtig, Ein- und Ausgangsrechnungen, Korrespondenz, Belege und Bankkontoinformationen aufzubewahren und ein gutes Ablagesystem aufzubauen. Achten ? dabei darauf, dass Sie jederzeit rasch auf diese Dokumente zugreifen können. Versehen Sie jede Ein- und Ausgangsrechnung, ? Beleg und überhaupt jedes Geschäftsdokument mit Datum, Betrag, Zweck und Transaktionsart – entweder in Großdruck, in Braille oder in Form einer Tonnotiz. Entscheiden Sie dann, wie Sie Ihre Papiere organisieren wollen: ? Monat, nach Kategorie, nach Klient usw. Beschriften Sie nun all Ihre Akten ? Großdruck und / oder Braille.

Übung 11: Auswahlmöglichkeiten

Übunghilfe

Als Vorbereitung auf die folgende Übung lesen Sie zuerst den Text.

Es gibt viele Arten von Vermögenswerten, aber grundsätzlich unterscheidet man zwischen Anlagevermögen und Umlaufvermögen. Anlagevermögen bzw. Anlagegüter sind Gegenstände, die dem Geschäftsbetrieb auf Dauer dienen sollen, wie Land, Immobilien oder Maschinen, die nicht verkauft werden können, da sie für die Herstellung der Produkte des Unternehmens erforderlich sind. Unter Umlaufvermögen versteht man Bargeld bzw. all das, was schnell zu Bargeld gemacht werden kann. Gebäude, Maschinen und Ausrüstung verlieren allmählich an Wert, d.h. sie zeigen Verschleißerscheinungen oder werden nicht mehr gebraucht und müssen ersetzt werden. Die Kosten, die entstehen, wenn Anlagegüter gekauft oder ersetzt werden, die über mehrere Jahre hinweg genutzt werden, stellt man nicht den Gewinnen eines einzigen Jahres gegenüber; sie zählen mehrere Jahre lang als Ausgabe in der Unternehmensbuchhaltung. Man bezeichnet diesen Prozess als Abschreibung und spricht in diesem Zusammenhang auch oft von Amortisation. Es gibt verschiedene Abschreibungsmethoden; nach der üblichsten teilt man die erwarteten Gesamtkosten durch die Anzahl der erwarteten Lebensjahre und schreibt einfach jedes Jahr dieselbe Summe ab.

Nun entscheiden Sie, welche der jeweiligen Aussagen die Richtige ist.

  1. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  2. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  3. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  4. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  5. a. 
    b. 
    c. 
    ?

Übung 12: Leseübung

Übunghilfe

Gerhard Köstner, der Bilanzbuchhalter, wird immer wieder nach Kreditkontrolle, Cashflow usw. gefragt. Lesen Sie die Zusammenfassung einer Präsentation, die er zu diesem Thema machte.

Ein Unternehmen, das mehr Schulden hat als Geld, um die Schulden zu bezahlen, oder mit anderen Worten mehr Verbindlichkeiten als Vermögenswerte, ist zahlungsunfähig und, wenn ein Gläubiger die Sache vor Gericht bringt, kann das Unternehmen für zahlungsunfähig erklärt werden. Diese Situation kann sich selbst dann ergeben, wenn das Unternehmen ganz fantastische Absatzziffern vorweisen kann. Wie ist das möglich? Einige Leute sagen, dass nicht Geld sondern Kredite die Welt regieren. Aufträge zu bekommen, ist zäh genug; bezahlt zu werden, kann noch zäher sein. Wenn das Bargeld des Unternehmens in Form von Warenvorräten und Krediten für Kunden gebunden ist, hat es eventuell nicht genügend Bargeld, um seine kurzfristigen Verbindlichkeiten zu bezahlen. Es hat also ein Cashflowproblem. Bilanzbuchhalter und Finanzdirektoren wissen, dass sich der Unterschied zwischen einem gut geleiteten Unternehmen und einem schlecht geleiteten in der Art und Weise zeigt, wie es seine Kredite kontrolliert und den Cashflow managt, mit anderen Worten in der Fähigkeit, wie ein Unternehmen seine Gläubiger dazu bringt, zu warten, und wie es Druck auf seine Schuldner ausübt. Wie also können Kredite kontrolliert und das Risiko uneinbringlicher Forderungen reduziert werden? Die ideale Lösung ist es, die Kunden dazu zu bringen, vorweg zu zahlen; aber schließlich ist man für das weitere Geschäft von ihrem Wohlwollen abhängig. Auch wenn man Zinsen auf offenen Forderungen berechnet, riskiert man, seine Kunden zu verärgern. Offene Forderungen werden natürlich in die Vermögenswerte eines Unternehmens aufgenommen, aber neue Projekte können einmal nur mit Bargeld und nicht mit Zahlungsversprechen finanziert werden. Versprechen werden oft vergessen, und Gläubiger haben ein besseres Erinnerungsvermögen als Schuldner.

Übung 13: Hörübung

Übunghilfe

Nun hören Sie den Text aus der vorigen Übung:

Aufnahme:

Übung 14: Auswahlmöglichkeiten

Übunghilfe

Hier sind einige Fragen, die Gerhard zu beantworten versuchte. Wählen Sie jeweils die richtige Frage (A oder B).

  1. a. 
    b. 
    ?
  2. a. 
    b. 
    ?
  3. a. 
    b. 
    ?
  4. a. 
    b. 
    ?
  5. a. 
    b. 
    ?

Übung 15: Auswahlmöglichkeiten

Übunghilfe

Wählen Sie nun die beste Antwort.

  1. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  2. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  3. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  4. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  5. a. 
    b. 
    c. 
    ?

Übung 16: Auswahlübung

Übunghilfe

Wählen Sie nun die beste Antwort.

  1. Wie schaut es mit unseren Verkäufen letzten Monat aus? Haben Sie die ? ?
  2. Zu viel Geld ist in Form von Waren . Wir müssen unser Lager verkleinern. ?
  3. Unsere Anwälte raten uns, diese Firma zu . ?
  4. Es kann genug sein, zu Aufträgen zu kommen, aber es ist oft noch zäher, zu seinem Geld zu kommen. ?
  5. Wenn wir wegen der offenen Rechnungen zu viel auf sie ausüben, könnten sie sich einen anderen Lieferanten suchen. ?
  6. Wie hoch waren die Zinsen, die sie uns haben? ?
  7. Wir brauchen keine Lösungen sondern eine langfristige Strategie. ?
  8. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie mit dem Kunden wegen der offenen Forderung telefonieren. Wir wollen sein nicht verlieren. ?

Übung 17: Hörübung

Übunghilfe

Hören Sie die Übung und wiederholen Sie die Sätze:

Aufnahme:

Übung 18: Richtig/Falsch Aussagen

Übunghilfe

Sie erinnern sich, Emmi Stork hat sich entschieden, Buchhalterin zu werden. So beschloss sie, sich im Internet nach Hochschulkursen umzusehen. Lesen Sie diese Informationen von einer Homepage einer Universität und beantworten Sie dann die Fragen.

Um diese Ausbildung zu machen, sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig, aber Sie müssen sich für den Fachbereich interessieren und gerne mit Zahlen arbeiten. In Ihrem ersten Jahr erhalten Sie eine solide Grundausbildung in Mathematik und Statistik, in Finanzbuchhaltung und Rechnungswesen sowie in Unternehmensrecht und Wirtschaftswissenschaften. Im zweiten Jahr können Sie aus einer breiten Palette an Möglichkeiten, wie Finanzbuchhaltung und Rechnungswesen, angewandte Mathematik, Planung und Finanzen, Marketing, Steuerwesen, Wirtschaftswissenschaften, Recht, quantitative Methoden und internationale Buchhaltung, wählen. Vor Ihrem letzten Jahr raten wir Ihnen, ein optionales Praxisjahr in der Wirtschaft einzuschieben. Die Arbeitserfahrung hilft Ihnen später dabei, eine Arbeit zu finden, und viele unserer Praktikantinnen und Praktikanten kehren nach ihrem Abschluss als Vollzeitmitarbeiter in die Firma zurück, in der sie ihre Praxis gemacht haben. Finanzbuchhaltung und strategisches Management sind Teil Ihres letzten Jahres. Zusätzlich wählen Sie aus Optionen, wie Unternehmensfinanzen, Unternehmensrecht und internationales Finanzmanagement.

Für jede der folgenden Behauptungen wählen Sie zwischen Richtig oder Falsch.

  1. Ein Praxisjahr ist ein zusätzliches Jahr während des Studiums.


    ?
  2. Einschließlich Praxisjahr dauert der Kurs drei Jahre.