Lernziele
In dieser Lektion lernen und üben Sie Vokabular in Bezug auf Unternehmungsführung.
Sie üben die folgenden Fertigkeiten und Funktionen:
- Einen Text lesen und Informationen gewinnen
- Schriftliche Informationen zusammenfassen
- Vorstellungsgespräche
Die Grammatik und Rechtschreibung dieser Lektion deckt u. a. folgende Bereiche ab:
- Fragesätze
- Passiv im Präsens und Präteritum
Abschnitt 1: Unternehmensführung
Lesen Sie den folgenden Text und vervollständigen Sie dann die Zusammenfassung.
Was ist Unternehmensführung bzw. Business Management? Die moderne Unternehmensführung begann im 19. Jahrhundert als Ableger der Wirtschaftswissenschaft. Die meisten klassischen Wirtschaftswissenschaftler schrieben über die theoretischen Aspekte der Wirtschaftswissenschaft, wie Produktionsfaktoren und Angebot und Nachfrage, aber andere begannen mit der Einführung von Konzepten wie Standardisierung, Qualitätskontrolle, betriebliches Rechnungswesen und Arbeitsplanung. Bis zum späten 19. Jahrhundert wurde mit Theorien über Arbeiterausbildung und -motivation sowie Organisationsstruktur das Element Mensch eingeführt. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Unternehmensführung zunehmend als eigenständige Disziplin anerkannt und es entwickelten sich mehrere Zweige, wie Personal, Produktion, strategische Leitung oder Finanzverwaltung. Im 21. Jahrhundert gesellen sich wieder neue Aspekte dazu, wie etwa Change Management, Cusotmer Relationship Management oder Kundenbeziehungsmanagement, Marketingmanagement und Qualitätsmanagement. Die Ausdrücke in diesem Bereich werden immer mehr aus dem Englischen übernommen und oft gibt es keine deutsche Übersetzung mehr.
In einer kleinen Organisation ist es oft so, dass der Geschäftsführer oder die Geschäftsführerin für all diese Zweige selbst die Verantwortung hat, aber ein großes Unternehmen hat wahrscheinlich einen Geschäftsführer und bereichsspezifische Manager, wie etwa einen Marketingmanager. Heutzutage wird der Ausdruck 'Management' auch manchmal für Dinge des alltäglichen Lebens benutzt, und oft hört man von Stressmanagement oder auch Freizeitmanagement. Und vielleicht fragen Sie sich ja, wer die Stressmanager oder Freizeitmanager sind? - Ganz einfach, das sind Sie und ich!
Füllen Sie im folgenden Text die Textlücken aus. Für jedes leere Feld gibt es nur eine richtige Antwort.
Nun hören Sie den Text aus der vorigen Übung:
Vervollständigen Sie die folgenden Fragen.
Beantworten Sie nun die Fragen.
Die Fragen „Wann wurde die Unternehmensführung als eigenständige Disziplin anerkannt?“ und „Welchen neuen Unternehmensbereichen wird der Ausdruck ‘Management’ zugeordnet?“ stehen beide im passiv – einmal im Präteritum und einmal im Präsens. Vervollständigen Sie in der folgenden Übung die Passiv-Fragen mit den angegebenen Wörtern in der angegebenen Zeitform. Die erste Frage wurde bereits für Sie ausgefüllt.
Hören Sie die vorige Übung und wiederholen Sie die Sätze:
Welche persönlichen Fähigkeiten muss ein guter Manager mitbringen? Dies hängt wohl vom Arbeitsplatz, vom Unternehmen bzw. von der Organisation und von den alltäglichen Umständen ab, sehr oft jedoch braucht ein guter Manager Fähigkeiten, die auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen. Kurt Kühn und Schöntraud Schüchtern sind beide Manager; sie stehen für jene extremen Gegensätze, die nur die besten Manager in sich vereinen. Wählen Sie in dieser Übung jeweils das Gegenteil der Fähigkeit, die vorgegeben ist.
Ergänzen Sie die richtigen Wörter im Lückentext. Verwenden Sie dazu die Wörter oder Ausdrücke die zur Auswahl stehen.
- Budgets
- Erfolg
- Gehalt
- Macht
- konkurrenzbetont
- schief
- umzugehen
- übernehmen
Als Vorbereitung auf die folgende Übung lesen Sie zuerst den Text.
Viele behinderte Menschen sind aufgrund der Umstände, die sie durchleben mussten, gute Problemlöser. Mithilfe verschiedener Ansätze lösen wir Schwierigkeiten und arbeiten mit Leuten. Etwas, worüber ich mir in meiner neuen Aufgabe Gedanken machen muss, ist, wie ich ernst genommen werde. Die Leute sind nicht daran gewöhnt, von einem behinderten Menschen geleitet zu werden, bzw. mit jemandem zu arbeiten, der einen Helfer bei sich hat oder eine spezielle Ausrüstung benutzt. Besonders im öffentlichen Dienst sehen sie behinderte Menschen als Leute, für die sie Dienstleistungen erbringen. Sie betrachten behinderte Menschen nicht als kreative Manager, die sie anleiten. Etwas Management-Erfahrung gewinnt man als Mitglied im Führungsgremium von wohltätigen Organisationen; man lernt etwas über die Einstellung von Personal, über die Finanzplanung oder die strategische Leitung der Organisation. Einige Organisationen oder Vereine bieten für die Mitglieder ihres Führungsgremiums sogar Gratisausbildungen an. (Aus einer vom Verband Behinderter Berufstätiger herausgegebenen Broschüre)
Entscheiden Sie nun, ob die Aussage richtig oder falsch ist.
Um festzustellen, ob eine Management-Karriere das Richtige für Sie ist, müssen Sie die Vor- und Nachteile, also die Argumente dafür und dagegen, abwägen. Wählen Sie in dieser Übung zwischen A und B, abhängig davon, ob die jeweiligen Aussagen (zumindest für die meisten Menschen!) Argumente für oder gegen die Arbeit als Manager sind.
Lesen Sie die folgenden acht Kurztexte über die Vor- und Nachteile des Manager-Lebens und vervollständigen Sie jeweils die Zusammenfassung mit einem der vorgegebenen Wörter.
Sie haben über die Vor- und Nachteile gelesen, sehen wir uns nun an, was man als neuer Manager machen bzw. nicht machen sollte. Wählen Sie bei jedem Satz aus, ob man es machen (gut) oder nicht machen (schlecht) sollte.
Lesen Sie zuerst diesen Ausschnitt aus einem Universitätsprospekt über ein Unternehmensführungsstudium.
Das Studium bietet eine breite Grundlage in allen Unternehmensbereichen mit Schwerpunkten sowohl auf Business Skills als auch auf akademischem Wissen. Im letzten Jahr besteht die Möglichkeit der Spezialisierung in einem der größeren Bereiche wie Marketing, Personalwesen, Finanzen, Betriebsführung oder International Business. Im Besonderen das Modul Unternehmensstrategie ermöglicht es den Studentinnen und Studenten, ihr Wissen aus den vorherigen Kursen einzubringen, während Personalmanagement sie für ihre zukünftige Rolle im Management vorbereitet.
Lehrplan:
| Jahr 1: | Unternehmensstatistiken; Marketing Grundlagen; Unternehmensrecht; Unternehmensbuchhaltung; Wirtschaftswissenschaft. |
|---|---|
| Jahr 2: | Processmanagement; Organisationsmanagement und Personal; Informationssysteme; Unternehmensbuchhaltung; Internationale Unternehmensanalysen; Forschungsmethoden |
| Jahr 3: | Unternehmensstrategie; Personalmanagement; Diplomarbeit oder Projekt; 5 von etwa 30 Optionen. |
<instructions> Entscheiden Sie nun, ob die Aussage richtig oder falsch ist. <instructions>
Für jede der folgenden Behauptungen wählen Sie zwischen Richtig oder Falsch.
Wählen Sie jene Definition, die dem Wort aus dem Text am ähnlichsten ist.