Lektion 3: PROGRAMMIERUNG und NETZWERKADMINISTRATION

Verzeichnis:

Lernziele

In dieser Lektion lernen und üben Sie Vokabular in Bezug auf Programmierung und Netzwerkadministration.

Sie üben die folgenden Fertigkeiten und Funktionen:

Die Grammatik und Rechtschreibung dieser Lektion deckt u. a. folgende Bereiche ab:

Abschnitt 1: Programmierung

Übung 1: Auswahlmöglichkeiten

Übunghilfe

Als Vorbereitung auf die folgende Übung lesen Sie zuerst den Text.

Dreißig Jahre alt und noch immer im Einsatz - C behauptet seine Stellung gegenüber neueren und schickeren Programmiersprachen. Diese mögen ja leichter zu erlernen und zu verwenden sein, C jedoch ist Teil der Infrastruktur und der Kultur der modernen EDV und damit tief eingebettet in Systemsoftware und Anwendungen, die niemand ersetzen würde. Außerdem wird es von allen urheberrechtlich geschützten und Open-Source-Entwicklungstools akzeptiert und verstanden. Neuere Sprachen greifen oft sehr auf C zurück und obwohl es keinesfalls notwendig ist, zunächst C zu lernen, ist es doch eine gute Basis, wenn man sich mit C++, Java und anderen Sprachen beschäftigen möchte. Als eine generische, nicht geschützte Sprache kann man sich mit C gute Grundfertigkeiten für eine Karriere aneignen. Durch C erhalten Entwickler eine Verkehrssprache, mit der sie ihre Ideen mit Kolleginnen und Kollegen austauschen und besprechen können.

Durch C kommen Entwickler dem Gerät viel näher als mit höheren Sprachen, und so enthalten Programme, die in anderen Sprachen geschrieben sind, oft einen C-Code. Das Besondere an C ist, dass es hard- und softwareunabhängig ist und Anwendungen übertragbar sein sollten; diese Übertragbarkeit kann jedoch in der Praxis eingeschränkt sein, da die Lieferanten mitunter mit eigenen Erweiterungen arbeiten und die Codes für ganz bestimmte Geräte geschrieben wurden.

Nun entscheiden Sie, welche der jeweiligen Aussagen die Richtige ist.

  1. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  2. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  3. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  4. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  5. a. 
    b. 
    c. 
    ?

Übung 2: Hörübung

Übunghilfe

Nun hören Sie den Text aus der vorigen Übung:

Aufnahme:

Übung 3: Auswahlübung

Übunghilfe

Ergänzen Sie die richtigen Wörter im Lückentext. Verwenden Sie dazu die Wörter oder Ausdrücke die zur Auswahl stehen.

  1. C ist nicht so wie einige neuere und attraktivere Sprachen. ?
  2. Viele neuere Sprachen auf die Struktur und Konzepte von C zurück. ?
  3. Da C nicht von einem bestimmten Software-Entwickler geschrieben wurde, ist es nicht geschützt. ?
  4. Lieferanten fügen oft ihre eigenen in den Code ein. ?
  5. Es heißt oft, dass Englisch die im internationalen Business geworden ist. ?
  6. Mit C kann man sich die für eine Programmierkarriere aneignen. ?
  7. Programmiersprachen, die der gesprochenen Sprache ähneln, nennt man Sprachen. ?
  8. In Internetforen können Kolleginnen und Kollegen ihre Gedanken . ?
  9. Eine Anwendung, die hard- und softwareunabhängig ist, ist . ?
  10. C ist noch immer Teil der der modernen EDV ?

Übung 4: Hörübung

Übunghilfe

Hören Sie sich nun die Sätze der vorherigen Übung an und wiederholen Sie sie.

Aufnahme:

Übung 5: Richtig/Falsch Aussagen

Übunghilfe

Als Vorbereitung auf die folgende Übung lesen Sie zuerst den Text.

Willkommen beim Speakup-Projekt!

Speakup begann als mein Versuch, GNU/Linux mithilfe eines Sprachsynthesizers hauptsächlich für mich selbst zugänglich zu machen. Mein Favorit unter den Synthesizern ist der DoubleTalk-PC, und darauf habe ich mich dann auch konzentriert. Sobald ich einmal ein Grundsystem zum Laufen gebracht hatte, beschloss ich, es ein paar andere Leute verwenden zu lassen, um zu sehen, ob es sich lohnte, es für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Reaktion dieser Leute war überwältigend und absolut erfreulich. Natürlich hatten sie alle ihre eigenen Ideen darüber, was Speakup alles können sollte. Nun ja, das ist wohl Geschichte, wie man sagt.

Wie viele Projekte wurde auch dieses zu einem richtigen Schneeball: Speakup wuchs und ich stellte fest, dass viele andere Projekte nötig waren, um ein wirklich zugängliches System zu schaffen. Sicher, wir haben noch einen langen Weg vor uns, bevor man sagen kann, dass alle Hindernisse für blinde Menschen aus dem Weg geräumt sind, aber wir arbeiten daran. Mein endgültiges Ziel ist es, einen komplett sprachgesteuerten Computer zu schaffen - vom Ein- bis zum Ausschalten.

Entscheiden Sie nun, ob die Aussage richtig oder falsch ist.

  1. Speakup ist ein Sprachsynthesizer.


    ?
  2. Speakup macht GNU/Linux für blinde Menschen zugänglich.


    ?
  3. Die erste Speakup-Version war bereits voll funktionstüchtig.


    ?
  4. Die ersten User waren vom Programm nicht begeistert.


    ?
  5. Die ersten User haben viele Vorschläge gemacht.


    ?
  6. Die erste Version wurde vor langer Zeit hergestellt.


    ?
  7. Das Projekt wurde immer umfangreicher.


    ?
  8. Aus Speakup entstanden andere Projekte.


    ?
  9. Speakup macht den Computer vom Ein- bis zum Ausschalten zugänglich.


    ?
  10. Das Projekt ist beinahe abgeschlossen.


    ?

Übung 6: Auswahlfragebogen

Übunghilfe

Wählen Sie aus A und B jene Umschreibung aus, die der Vorgabe am ähnlichsten ist.

  1. zu einem Schneeball werden
    a. 
    b. 
    ?
  2. Leute
    a. 
    b. 
    ?
  3. zugänglich
    a. 
    b. 
    ?
  4. überwältigend
    a. 
    b. 
    ?
  5. sich lohnen
    a. 
    b. 
    ?
  6. ein paar
    a. 
    b. 
    ?
  7. endgültig
    a. 
    b. 
    ?
  8. Hindernisse aus dem Weg räumen
    a. 
    b. 
    ?
  9. komplett
    a. 
    b. 
    ?
  10. hauptsächlich
    a. 
    b. 
    ?

Übung 7: Auswahlübung

Übunghilfe

Vervollständigen Sie den Text mit den richtigen Präpositionen.

Speakup begann als mein Versuch, GNU/Linux ? eines Sprachsynthesizers hauptsächlich für mich selbst zugänglich ? machen. Mein Favorit ? den Synthesizern ist der DoubleTalk-PC, und darauf habe ich mich dann auch konzentriert. Die Reaktion dieser Leute war überwältigend und absolut erfreulich. Natürlich hatten sie alle ihre eigenen Ideen ?, was Speakup alles können sollte. Sicher, wir haben noch einen langen Weg ? uns, bevor man sagen kann, dass alle Hindernisse ? blinde Menschen aus dem Weg geräumt sind, aber wir arbeiten ?. Mein endgültiges Ziel ist es, einen komplett sprachgesteuerten Computer zu schaffen - vom Ein- ? zum Ausschalten.

Übung 8: Auswahlmöglichkeiten

Übunghilfe

Als Vorbereitung auf die folgende Übung lesen Sie zuerst den Text.

Sie haben eine Frage dazu, wie man eine bestimmte Sprache erlernt? Oder vielleicht macht Ihnen ja ein spezieller Code Schwierigkeiten, der einfach nicht das macht, was Sie wollen, und Sie möchten ihn gerne von einigen anderen Programmierern kontrollieren lassen, um zu sehen, ob sie das Problem entdecken können? Oder vielleicht sind Sie ja ein altgedienter Veteran im Schreiben von Codes und wollen Ihre Kenntnisse mit jenen teilen, die vielleicht noch nicht so erfahren sind? Schließen Sie sich doch unserem Diskussionsforum für blinde und sehbehinderte Programmiererinnen und Programmierer an. Hier treffen sich Neueinsteiger und Experten und reden über Ressourcen, Ideen, Wissen und Erfahrung in Bezug auf alles, das mit Programmieren zu tun hat!

Eine weitere sehr nützliche Liste ist die Scriptliste JAWS für Windows.

Diese informative Liste bespricht Geheimnisse, Tipps und Tricks in Bezug auf das Schreiben, Modifizieren und Erlernen der JAWS-Scriptsprache. Es ist wirklich nicht so schwierig, wie Sie vielleicht denken; und sobald Sie einmal einige Zeit im Kreise von Anfängern und Experten in dieser Liste verbracht haben, werden Sie sicher die versteckte Kraft der JAWS-Sprachausgabe für sich nutzen können! Wenn Sie Programmierfragen haben, besuchen Sie BlindProgramming.com!

Nun entscheiden Sie, welche der jeweiligen Aussagen die Richtige ist.

  1. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  2. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  3. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  4. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  5. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  6. a. 
    b. 
    c. 
    ?

Übung 9: Auswahlfragebogen

Übunghilfe

Wählen Sie aus A und B jene Umschreibung aus, die der Vorgabe am ähnlichsten ist.

  1. Schwierigkeiten machen
    a. 
    b. 
    ?
  2. entdecken
    a. 
    b. 
    ?
  3. kontrollieren
    a. 
    b. 
    ?
  4. modifizieren
    a. 
    b. 
    ?
  5. nutzen
    a. 
    b. 
    ?
  6. altgedient
    a. 
    b. 
    ?
  7. Anfänger
    a. 
    b. 
    ?
  8. besprechen
    a. 
    b. 
    ?
  9. Geheimnis
    a. 
    b. 
    ?
  10. Tip
    a. 
    b. 
    ?

Übung 10: Auswahlmöglichkeiten

Übunghilfe

Als Vorbereitung auf die folgende Übung lesen Sie zuerst den Text.

Stünden die Mainframes noch im Mittelpunkt des Interesses, so wären blinde Programmiererinnen und Programmierer durchaus konkurrenzfähige IT-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter. Heute ist es jedoch so, dass die grafisch orientierten Windows-Tools die textbasierte Mainframeentwicklung immer mehr ablöst und damit blinde Programmierer mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert. Als in den 1980ern die PCs in Mode kamen, konnten blinde Programmierer ihre Arbeit noch immer machen, weil das DOS-Betriebssystem textbasiert war und der Text mit einer Sprachausgabesoftware gelesen werden konnte. Aber mit der Einführung von Windows mit seinen grafischen Benutzeroberflächen, die nicht in Text umgewandelt werden konnten, wurden blinde Programmierer anfangs aus der neuen PC- und Client/Server-Welt ausgeschlossen. Die Tür für blinde Programmierer öffnete sich teilweise wieder, als man die Sprachausgabesoftware anpasste und diese einige, nicht jedoch alle, graphische Windows-Oberflächen in lesbare Texte umwandeln konnte. Die Sache hatte jedoch einen Haken. Sprachausgabeprogramme konnten grafische Oberflächen nur dann in Text umwandeln, wenn bestimmte Programmierkonventionen eingehalten wurden. Mit dem Siegeszug der Windows-Oberflächen nahmen jedoch Softwareunternehmen zunehmend unübliche Programmier-Shortcuts in ihre Entwicklungstools auf, sodass einige Dinge auf dem Bildschirm für die Sprachausgabesoftware unsichtbar wurden.

Ein Experte der europäischen Blindenvereinigung sagt dazu: "Es gibt nicht viele blinde Programmierer, die in die Windows-Welt vorgestoßen sind. In unserer Datenbank mit 130 blinden Programmiererinnen und Programmierern, sind vielleicht ein Dutzend in die Windows-Entwicklung gegangen. Die Mehrheit arbeitet auf Mainframes."

Nun entscheiden Sie, welche der jeweiligen Aussagen die Richtige ist.

  1. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  2. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  3. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  4. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  5. a. 
    b. 
    c. 
    ?
  6. a. 
    b. 
    c. 
    ?

Übung 11: Auswahlübung

Übunghilfe

Ergänzen Sie die richtigen Wörter im Lückentext. Verwenden Sie dazu die Wörter oder Ausdrücke die zur Auswahl stehen.

  1. Blinde Programmierer sind im Bereich Mainframes durchaus . ?
  2. Windows bedient sich einer Benutzeroberfläche. ?
  3. Im Großen und Ganzen sieht es einfach aus, es gibt jedoch einen . ?
  4. Das Gegenteil eines PC ist ein . ?
  5. Sprachausgabeprogramme Text in Ton um. ?
  6. EDV-Spezialisten nennen die auch Userinterface. ?
  7. DVD-Player haben Videorekorder beinahe vollständig . ?
  8. Er hatte keinen Berechtigungscode und war so von der Benutzung des Systems . ?
  9. Hält man sich an bestimmte , so kann der Code ohne Probleme benutzt werden. ?
  10. Die Programme wurden den Bedürfnissen der Nutzer . ?

Übung 12: Hörübung

Übunghilfe

Hören Sie sich nun die Sätze der vorigen Übung an und wiederholen Sie sie:

Aufnahme:

Übung 13: Lückentext

Übunghilfe

Füllen Sie die Lücken im folgenden E-Mail.

Liebe Sandra!

Danke für dein letztes E-Mail, ? dem du mir erzählt hast, dass ? einen Programmierkurs für blinde und sehbehinderte ? besuchen möchtest. Ich habe vor kurzem einen Artikel über die Schwierigkeiten in diesem Bereich gelesen ? mir gedacht, dass er dich ? interessiert. Grundsätzlich scheint es ? zu sein, dass ? sich besser auf das Mainframe-Programmieren konzentrieren sollte, da die ?-Software oft nicht mit Windows ? ist. Ich ? dir den Artikel als Attachment.

Bis bald,

Peter

Abschnitt 2: Netzwerkadministration

Übung 1: Lückentext

Übunghilfe

Lesen Sie den Text und vervollständigen sie dann die Zusammenfassung.

Netzwerk- oder Computersystemadministratoren entwickeln, installieren und warten das LAN (Local Area Network), das WAN (Wide Area Network), Netzwerksegmente sowie Internet- oder Intranetsysteme einer Organisation. Sie stellen für Softwarebenutzer in verschiedensten Arbeitsumfeldern - einschließlich Büros, Kleinunternehmen, staatlicher Stellen und großer Unternehmen - den alltäglichen administrativen Support vor Ort bereit. Sie sind für die effiziente Nutzung von Netzwerken durch Organisationen verantwortlich und halten die Netzwerkhard- und -software instand, analysieren Probleme und überwachen das Netzwerk, sodass seine Verfügbarkeit für die Systembenutzer sichergestellt ist. Unter Umständen planen, koordinieren und implementieren Administratoren auch Netzwerksicherheitsmaßnahmen. Außerdem überwachen und regeln sie die Leistung bestehender Netzwerke und beobachten ständig den aktuellen Computerstandort, um den zukünftigen Netzwerkbedarf festzustellen. Die Administratoren lösen auch Probleme, die von Benutzern und automatischen Netzwerküberwachungssystemen an sie weitergeleitet werden, und geben Empfehlungen in Bezug auf Verbesserungen bei der zukünftigen Einrichtung von Servern und Netzwerken.

Füllen Sie im folgenden Text die Textlücken aus. Für jedes leere Feld gibt es nur eine richtige Antwort.

Netzwerkadministratoren entwickeln und ? verschiedene Arten von Netzwerken und stellen für Benutzer in verschiedensten Arbeitsumfeldern den administrativen ? bereit. Sie halten die Hard- und Software ? und sind eventuell auch für die ? verantwortlich. Sie ? die Leistung von Netzwerken und lösen ?, die von Benutzern weitergeleitet werden. Außerdem geben sie ? für Verbesserungen.

Übung 2: Auswahlübung

Übunghilfe

Ergänzen Sie die richtigen Wörter im Lückentext. Verwenden Sie dazu die Wörter oder Ausdrücke die zur Auswahl stehen.

  1. Bei der Support-Hotline werden Probleme . ?
  2. Das neue System ist um einiges moderner, es hat viele . ?
  3. Es ist uns verboten neue Software auf unseren Computern zu . ?
  4. Der Unternehmensführung ist es erlaubt, Ihre E-Mails zu . ?
  5. Das Digital Rights Management den Umgang mit digitalen Inhalten. ?
  6. Einige Kollegen loggen sich von zuhause in das Netzwerk ein, aber ich arbeite . ?
  7. Obwohl das Projekt gut aussah, kam es bei seiner zu vielen Problemen. ?
  8. Administratoren sind sowohl für als auch für strategische Fragen zuständig. ?
  9. Wir müssen , dass keine Viren in das Netzwerk eindringen können. ?
  10. Wenn ich ein Problem habe, möchte ich nicht mit dem Kundendienst verbunden werden. ?

Übung 3: Hörübung

Übunghilfe

Hören Sie sich nun die Sätze der vorigen Übung an und wiederholen Sie sie:

Aufnahme:

Übung 4: Richtig/Falsch Aussagen

Übunghilf